Das erste Sommerfest dieser Art des Segel-Club Rhein-Sieg passte so gar nicht in den Sommer des Jahres 2004.

Während dieser überwiegend verregnet und kühl war, zeigte sich diese Veranstaltung von der sonnigen Seite, mit heißer Musik und jede Menge Spaß, Aktion und Unterhaltung.

 

Den allgemeinen Wetterbedingungen angepasst, gestaltete sich bereits die durch Detlef Dongmann und Klaus Ingenbrand in Zusammenarbeit mit Udo Klein und Ralf Riedel durchgeführte Organisation des Festes im Vorfeld als stürmische und anspruchsvolle Angelegenheit.

 

Alle für das Fest benötigten Ausrüstungsgegenstände mussten bei verschiedenen Vereinsmitgliedern und auch extra beschafft und vom Rhein-Sieg-Kreis mit dem Lkw nach Ophoven (B) befördert werden.

 

Für den Aufbau der Zeltanlage hatte der Hafenmeister uns einen Platz ganz in der Nähe des Jollenhafens zugewiesen und uns dort auch mit Strom versorgt.

 

Mit Hilfe weiterer Vereinsmitglieder konnte unsere Vielzeltkombination schnell errichtet und mit den nötigen Einrichtungsgegenständen und Informationstafeln ausgestattet werden.

 

Bereits gegen Mittag konnten wir einen großen Andrang im und am Zelt feststellen. Insbesondere der Grill und die aus Mitgliederspenden eingerichtete Kuchen- und Salatbar waren eng umlagert.

 

 

Trotz des miesen Regenwetters in NRW fanden viele Interessenten den Weg nach Ophoven, neugierig auf unser Segelrevier, das Clubleben und insbesondere auf das angekündigte Schnuppersegeln. So konnten wir neben vielen Gästen aus dem Rhein-Sieg-Kreis auch etliche aus dem Ruhrgebiet und sogar aus Goch begrüßen. Ihr Mut, dem Regen zu trotzen und den weiten Weg nach Ophoven zu wagen, wurde reichlich belohnt. Denn hier erwartete sie ein sonniger Tag mit optimalen Windverhältnissen.

 

 

Unsere beiden Valken-Jollen waren im 40 Minuten-Rhythmus ständig im Einsatz und Ecky Binger mit seiner „Elli“ segelte ebenfalls ununterbrochen mit Gästen und Vereinsmitgliedern über den See.

 

Sporadisch beteiligte sich noch die „Hakuna-Matata“ von Klaus und Detlef an der Schnuppersegelaktion und auch die „Rote Zora“ von Renate und Esther wurde von einigen Vereinsmitgliedern intensiv besegelt.

 

Nach einer solchen Segeltour, die etwa 1 – 1 ½ Stunden dauerte, war wiederum eine Stärkung im Zelt angesagt.

Dabei bot das nach vorne offene Zelt einen guten Ausblick auf den Jollenhafen und den See. So konnte man entspannt der Vereinsjugend bei ihren Opti-Manövern zusehen und das gesamte Treiben auf und am Wasser verfolgen.

 

 

Während die Eltern segelten oder sich den leiblichen Genüssen hingaben, konnten die Kinder sich im Spielezelt austoben. Neben etlichen Geschicklichkeits- und Wasserspielen sorgte der Malbereich und eine Buttonmaschine für Kurzweil bei den Pänz.

 

 

Zum offiziellen Schluss des Sommerfestes hatte sich die Jugend ein besonderes Highlight ausgedacht: eine kurze Optiregatta der Erwachsenen. Dabei ging es nicht nur um das seglerische Geschick, sondern auch um das schnelle und ordnungsgemäße Auf- und Abriggen der Boote.

 

Unter großem „Hallo“ gingen 4 Freiwillige, Esther Mandt-Neuhalfen, Jochen Firsbach, Hans-Werner Wick und Johann Ecker an den Start.

 

Unter den Augen der Schiedsrichter Felix Firsbach und Marie Neuhalfen entwickelte sich ein spannendes Kopf an Kopf-Rennen, dem Johann sich streng verweigerte. Er suchte lieber die Nähe der grölenden Zuschauer in Ufernähe statt sich am Rennen zu beteiligen.

 

Mit einigen Schaueinlagen und einem (un-)freiwilligen Bad im See sorgte er für beste Unterhaltung.

 

 

Nach einem spannenden Finish beim Abriggen des Bootes siegte Esther (wer auch sonst?) vor Jochen und Hans-Werner. Den größten Applaus erhielt jedoch unser Johann für seine gelungene Darbietung und seine Ausdauer; denn er kämpfte so lange gegen die Widrigkeiten von Wind und Wellen an, bis die Regatta beendet war.

 

Nach dieser gelungenen Idee unserer Jugendlichen wurde der Ausklang unseres Sommerfestes noch ausgiebig begossen. Die lauen Abendtemperaturen und die fetzige Musik sorgten für etliche Tanzeinlagen auf dem zum Tanzboden umfunktionierten Asphalt vor dem Festzelt.

 

 

Zum Abschluss dieses Sommerfestes bleibt festzuhalten:

Für diejenigen, die den langen Weg durch den Regen bis nach Ophoven nicht gescheut haben, war es ein gelungenes, weil sonniges und erlebnisreiches Fest.

 

Insbesondere das Schnuppersegel wurde von allen Anwesenden intensiv genutzt, kein Wunder bei den vorherrschenden optimalen Windbedingungen.

 

 

Doch diejenigen, die nicht zu uns gefunden haben,

haben wirklich etwas versäumt!

 

Natürlich gibt es noch mehr Bilder vom Sommerfest.

 

Die schönsten 100 gibt es hier

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