Beim Seglerabend am 02.08.2005 kam Eberhard - Alec - Shadow auf Felix und Jochen Firsbach zu und fragte, ob sie nicht mit ihm einen kleinen Törn machen wollen. In zwei Tagen geht es los.
Positiv überrascht und freudig, wieder zu segeln, klärten sie alles weitere zu Hause und schnell ab und am darauf folgenden Donnerstag, den 04.08., ging es dann los nach "Andijk", wo Alecs Schiff die Columbina, eine Hallberg-Rassey, liegt. Jedoch bevor es dann auf ins Ijsselmeer ging, musste aber noch gebunkert werden.
Segelbereit und mit einem Heißhunger auf ordentlichen Wind und einem Segelboot unterm Hintern segelten die drei los. Von "Andijk" aus ging die erste Tour kurz nach "Enkhuizen", welches etwas südlich von "Andijk" liegt, direkt am Markermeer. Am zweiten Tag ging es dann mit nordöstlichem Wind nach "Lemmer".
In "Lemmer" angekommen, musste sich die Ijsselmeer-Unerfahrenen Jochen und Felix erstmal an die kleinen Häfen der "Friesischen Seenplatte" gewöhnen. Von einer Schleuse zur nächsten Brücke und wieder zu einer Schleuse waren es weniger 100m und die Kanäle sind auch nicht sehr breit. Ebenso ist auch der Hafen in "Lemmer". Auch durften man sich dort jeden Tag die wunderschönen Glockenschläge des Turms anhören, der viertelstündlich mit verschiedensten Melodien läutete.
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| Der schöne Turm zu "Lemmer". Noch ist herrliches Wetter... | ... auf dem Ijsselmeer war es aber schon etwas ruppig... | ... und so bleibt es dann auch in "Lemmer". |
Von "Lemmer" aus wollte Alec als Führer die "Friesischen Seenplatte" präsentieren mit all seinen schönen Landschaften. Wer schon einmal die Ausbildung in Koudum mitgemacht hat, kennt sicherlich die Valken, die auch der Verein neu gekauft hat. Die Seenplatte sind die Heimat der Valken und wenn man nur einmal durchfährt, sieht man gleich 40 Valken in den unterschiedlichsten Farben und auch Formen.
Auf dem Weg nach "Workum" durch den "Groten Brekken", das "Koevorder Meer", das "Hegermeer", das "Grote Gaasmeer" und dem "Zandmeer", vorbei wurde viel motort. Da man beim Motoren nicht viel zu tun hat, kriegt man komischer Weise viel schneller Hunger. "Atzen" war die Devise bei der einer unter Deck ging und für die Crew Brote schmierte. Aber das wirkliche Highlight war, als unser lieber Jochen im Hafen beim Anlegen sein Samstagabend-Bad im brackigen Hafenbecken nahm. (Fotos wurden nicht gemacht, da man ihm erstmal heraushelfen wollte.)
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Das Atzen. Eine leckere Angelegenheit. |
Die nasse Ölhose von Jochen. Da hilft nicht einmal die. |
Auch die Jeans wurde selbstverständlich nass. Zum Glück ist er uns nicht erfroren. |
Am Abend in "Workum" hatten wir nicht sehr viel zu tun als zu essen, den Wein brav zu trinken und zu reden. Als die defekte Petroleumleuchte entdeckt worden war, musste diese natürlich sofort repariert werden. Auch ein kleiner Unfall war es, als der Zündschlüssel abgebrochen ist. Hier wurde ebenfalls viel herrumgedocktert.
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| Jetzt noch schnell Petroleum nachgießen und dann MUSS sie brennen. | Mal gucken ob wir den Rest des Schlüssel noch herausbekommen. | Ein Bild für die Götter. |
Von "Workum" ging es dann mit einem schönen Schlag über "Oosterland" nach "Makkum". Auf dieser Strecke frischte der Wind ganz schön auf, sodass man bei 6 Windstärken und in Böen 7 schon etwas Lage schob. Ein herrlicher Moment, denn die Sonne schien hell und heiß. Einfach traumhaft...
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Jochen segelt mutig Wind und Sonne entgegen. |
Ein schöner Anblick das Ijsselmeer bei solchem Wetter. |
Nach einem langen Segeltag gönnt man sich gerne einen Ankunftsschluck. |
Von "Makkum" ging es dann einen Tag lang nach "Medemblik" und am Tag darauf das letzte kurze Stück nach " Andijk" zurück in den Heimathafen.
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Alle Plünnen müssen wieder vom Schiff. Es geht nach Hause. |
Ein letzter Blick. |
Die Crew des Generationentörn. |
Bilder der Atmosphäre:
Autor: Felix Firsbach