Die Tagesordnung der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung des Segel-Club Rhein-Sieg e.V. fiel diesem Jahr deutlich umfangreicher aus als in den letzten zwei Jahren. So standen neben den üblichen Punkten der Rechenschaftsberichte der einzelnen Vorstandsressorts die Änderungen der Jugendordnung und der Beitragsordnung und die Wahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung.

So konnte der Vorsitzende Johannes J. Firsbach neben der erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit in der lokalen Presse und mit der SCRS-Flaschenpost, der monatlich erscheinenden Club-Publikation, die Einführung einer neuen IT-Infrastruktur auch über einen Höchststand der Mitglieder berichten: seit 2005 hat sich der Mitgliederbestand auf 268 fast verdoppelt.

Auch Ausbildungskoordinator und 2. Vorsitzender Jürgen Albrecht hatte eine Rekordzahl zu berichten: Erstmals konnte er mit 141 Teilnehmern in allen durchgeführten Ausbildungskursen berichten. Neben den Kursen zur Erlangung der Führerscheine Sportbootführerschein-Binnen, SBF-See und Sportküstenschifferschein SKS wurden ebenfalls Funkkurse für die Funkzeugnisse UBI (UKW-Funk Binnen) und SRC (Short Range Certificate), der Fachkundenachweis Seenotsignalmittel (FKN) medizinische (Medizin auf See) und technische Seminare (Motorenkunde) angeboten. Das Angebot wurde ergänzt um einen Spleiss- und einen Niederländisch-Basis-Kurs.
Bei der Bewältigung dieses umfangreichen Ausbildungsangebotes konnte er sich auf ein fast 20-köpfiges Ausbilderteam von langjährig erfahrenen Seglern und anderen Fachleuten stützen.

Bootswart Klaus Federlein ist für die Pflege und Instandhaltung der Boote und Einrichtungen des SCRS verantwortlich. Er berichtete über die Grundüberholung des zu günstigen Konditionen erstanden Motorbootes für die Führerscheinausbildung „Navicula“. Es sei zwar viel Arbeit gewesen, aber dafür stünde jetzt für Ausbildung und die Nutzung durch die Mitglieder ein „richtig schickes Boot“ zur Verfügung. Sein Resümee: Alle Einrichtungen – Clubheime „Bonna“ und „Lion“ und alle 19 clubeigenen Boote – sind in einem hervorragenden Zustand, so dass keinerlei Reparaturstau mehr vorhanden ist. Sie stehen den Mitgliedern in der kommenden Segelsaison uneingeschränkt zu günsttigen Konditionen zur Verfügung.

Geschäftsführerin Elke Gevers wartete mit den finanziellen Daten des letzten Jahres auf und konnte über eine solide Finanzgrundlage des SCRS berichten, was seitens der Kassenprüfer mit hervorragenden Testat bestätigt wurde.

Es ist immer schwierig, geeignete Kandidaten für die satzungsgemäßen Vorstandsressorts zu finden. Die Mitgliederversammlung wählte nahezu einstimmig alle bisherigen Amtsinhaber wieder für die nächste Amtsperiode 2018-2021. Das Votum lautete: „Never change a winnig Team“, der alte Vorstand soll seine sehr erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Der Vorsitzende gab in seinem Rechenschaftsbericht schon einmal das Ziel vor: Die Anschaffung und der Betrieb einer eigenen Yacht für die Mitglieder. „Der Verein ist jetzt in einem Zustand und einer Größe, dass er den Betrieb einer clubeigenen Yacht schultern kann“, so der Vorsitzende Johannes J. Firsbach.

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